Gehirnwellen (EEG) und physiologischer Zustand
Durch EEG (ElectroEncephaloGraphy) Messungen bei Mensch und Tier kann die elektrische Aktivität des Gehirns festgestellt werden. Die gemessenen Schwingungen geben Aufschluss über den Zustand der Person. Es werden vier Zustände unterschieden:
Bezeichnung -Frequenz -Zustand
Beta 14 Hz bis 30 Hz- wach konzentriert
Alpha 8 Hz bis 14 Hz -wach entspannt
Theta 4 Hz bis 8 Hz- leichter Schlaf
Delta 0.5 Hz bis 4 Hz -Tiefschlaf
*Einstellung nach Anna Wise
Diese Unterscheidung in die vier Gruppen ist einen Annäherung. Nach neueren Erkenntnissen weisen bestimmte psychische Zustände eine Komposition von unterschiedlichen Frequenzbereichen auf.
Stimulierung der Gehirnwellen
Durch Stimulierung der Physiologie, insbesondere der Wahrnehmungsorgane mit externen Frequenzen ist es möglich, dass die Frequenz der Gehirnwellen in die gewünschte Richtung „gezogen“ wird. Die Stimulierung geschieht vorwiegend durch das Auge und das Ohr. Ein wirksames Verfahren zur Stimulierung der Gehirnwellen ist „Binaural Modulation“
Bei der täglichen Wachheit kann eine EEG Frequenz von etwa 18 Hz vorausgesetzt werden. Bei einer Stimulationsfrequenz von 16 Hz ist es sehr wahrscheinlich, dass das EEG der Stimulierung folgt und nach einer gewissen Zeit auch 16 Hz erreicht. Durch ein kontinuierliches Verringern der Frequenz wird so das EEG durch die Stimulierung „gezogen“ bis die gewünschte Frequenz erreicht ist.
Stimulierung der Gehirnwellen durch „Brain-Sound*“
Eine sehr wirkungsvolle Methode zur Beeinflussung der Gehirnwellen, ist "Brain-Sound".
Dieses Verfahren stellt eine bedeutende Weiterentwicklung der bisher bekannten
Verfahren (z.B. Binaural Beat) dar. Bei den bisher bekannten Verfahren war
ein permanenter Grundton zur Stimulierung notwendig. Brain Sound moduliert
ganz normale Musik, Sprache und Naturgeräusche. Die Wiedergabe geschieht
über die Lautsprecher der normalen Stereoanlage. Es sind keine Kopfhorer
notwendig. Personen im direkten Umkreis werden in die Stimulation einbezogen.
Bei Brain-Sound wird der rechte und der linke Kanal durch einen Prozessor
so bearbeitet, dass es zu Laufzeitunterschieden zwischen den Kanälen
kommt. So kommt der Klang aus dem einen Lautsprecher etwas eher als aus dem
anderen. Dabei werden die Laufzeitunterschiede so moduliert, dass es
zu der gewünschten Stimulation kommt. Mit diesem Verfahren ist es möglich,
Muster von beliebig komplexen Stimulierungssignalen zu erzeugen, die einen
ganz spezifischen Zustand erzeugen.
Die Wirksamkeit des Verfahrens an Tieren (Hunde, Katzen, Pferd, Schweine)
ist durch empierische Untersuchungen bestätigt worden.
*Patent angemeldet